Christian - Gymnasium Hermannsburg

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Christian - Gymnasium bekommt chinesische Partnerschule

Flaggen Deutschland-ChinaDie Unterzeichnung eines Schulpartnerschaftvertrages mit der Chongqing Jihua Middle School stand am Ende eines Besuchs einer Delegation unserer Schule Ende September in der chinesischen Großstadt Chongqing.

 

Vertragsunterzeichnug„Die Unterzeichnung dieses Abkommens, in dem sich beide Schulen für einen umfassenden Austausch und eine enge Zusammenarbeit aussprechen, ist ein würdiger Abschluss einer von herzlicher Gastfreundschaft und zahlreichen Eindrücken geprägten Fahrt“, so Frau Mette-Bonde Schmid-Hennies, Schulleiterin des Christian-Gymnasiums.

Neun Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte hatten sich im September auf die weite Reise nach Chongqing gemacht. Vorbereitet wurde diese Fahrt von Kristin Wegener und Bernd Zobel, den beiden Europa- und Internationalismuskoordinatoren der Schule. Die Größe der einwohnerreichsten Stadt der Welt und das Kennenlernen anderer Wohnsituationen beeindruckte die teilnehmende Schülerin Stina K., während Jonas W. den Eindruck einer `grünen Stadt` hervorhob. In den sieben Tagen des Aufenthalts bekam die Gruppe Einblicke in eine neue und andere Welt. „Auf jeden Fall war der Austausch ein Abenteuer, bei dem wir viel über die chinesische Kultur und das wahre chinesische Leben lernen konnten“, resümierte Carlotta O. die Fahrt. Für Franziska M. war insbesondere die Vielfalt und Individualtät der Kultur faszinierend. Das begann schon beim Frühstück, das im Unterschied zu Deutschland eine der drei warmen Tagesmahlzeiten ist. Auch den für diese Region bekannten Feuertopf, der in dieser Region besonders scharf zubereitet wird, lernte die Hermannsburger Gruppe kennen. Für Lea S. „hat er vom ganzen Essen am besten geschmeckt.“ Thalea B. bekannte, dass das chinesische Essen ganz anders sei, „als man es erwartet bzw. aus chinesischen Restaurants kennt.“
Die Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie war für Julia S. durch die einzigartige Atmosphäre ein bleibendes Erlebnis. Sprachbarrieren gab es zwischen den chinesischen und deutschen Schülerinnen und Schülern kaum. Die Kommunikation lief im Wesentlichen auf Deutsch, da an der Jihua Mittelschule von den rund 4000 Schülerinnen rund 160 die deutsche Sprache als 1. Fremdsprache lernen. Positiv überrascht waren die Hermannsburger Schülerinnen von der Freundlichkeit und Offenheit der chinesischen Austauschschüler, die sich nach dem herzlichen Empfang stets um das Wohlbefinden ihrer Gäste kümmerten. Einblicke in die traditionelle chinesische Kultur gab es an drei Unterrichtstagen. So gab es auf dem Sportplatz Unterrichtung in Tai Chi und Kung-Fu sowie eine Einführung in das Bogenschießen. Das Erlernen des Blasmusikinstrumentes Hulusi und Grafikdruck sowie das Anfertigen eines chinesischen Namenstempels rundeten diese kulturellen Einblicke ab. Gemeinsam mit ihren Austauschschülern erlebten die Hermannsburger auch Deutsch- und Mathematikunterricht.
Zum Programm gehörten auch eine Fahrt in die moderne City von Chongqing, eine Führung im Drei-Schluchten-Museum, eine abendliche Fahrt auf dem Yangste und die Besichtigung eines volkskundlichen Museums. Sehr eindrucksvoll war ein zweitägiger Ausflug in das Wulong-Gebirge, einem Weltkulturerbe. Kinogängern ist das eindrucksvolle Karst-Gebirge durch den Kinohit „Transformers: Ära des Untergangs“ bekannt.
Abschließend betonte Meret E., dass sie gelernt habe, „ unsere europäischen Standards und Werte wieder zu schätzen.“ Dieses unterstützte Hanna M. und resümierte, „dass wir mehr gelernt haben, als wir es je in der Schule könnten.“

Gruppenbild

Für 2015 verabredeten die beiden Schulen den Besuch der chinesischen Partnerschule in Hermannsburg. „Wir freuen uns darauf, denn so werden wir den Kontakt vertiefen und den Jugendlichen Möglichkeiten des Kennenlernens und des Austauschs geben. Hierbei werden wir auch die chinesische Assistenzlehrerin einbinden können, die ab November für 8 Monate am Christian-Gymnasium hospitieren wird“, so K. Wegener und B. Zobel.

 

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