Christian - Gymnasium Hermannsburg

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Schüleraustausch nach Kumming (China)

Anfang März fuhren 10 Schülerinnen und Schüler unserer Schule unter der Leitung von Frau Wegener und Herrn Zobel für 10 Tage nach Kunming, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Yunnan. Sie erwiderten damit den Besuch einer Schülergruppe aus Kunming aus dem vergangenem Jahr .

 

In diesen zehn Tagen lernten die Schüler in ihren Gastfamilien den chinesischen Alltag kennen und bekamen so Einblicke in eine kulturell neue und andere Welt. Das begann schon beim Frühstück, das im Unterschied zu Deutschland eine der drei warmen Tagesmahlzeiten ist.
Auch der Unterrichtsbesuch bot einen ungewohnten Anblick. Die Klassengröße lag in den normalen Unterrichtsfächern zwischen 50 und 60 Schülerinnen und Schülern. Lediglich in den 5 Deutschklassen der Schule lag er wesentlich darunter. Allerdings wird der Deutschunterricht zwischen 18.30 und 20.30Uhr sowie sonnabends erteilt, sodass es für die deutsche Besuchergruppe lange Tage gab. ?In Deutschland wird viel in Gruppen gearbeitet, in China wird der Frontalunterricht bevorzugt. Am Gymnasium Nr. 1 trug jede Lehrkraft dann einen Headset, um sich den Schülerinnen und Schülern verständlich zu machen?, so die Frau Wegener und Herr Zobel.

Sprachbarrieren gab es zwischen den chinesischen und deutschen Schülerinnen und Schülern kaum. Auf Englisch und Deutsch lief die Kommunikation. Einblicke in die chinesische Kultur gab es an zwei Unterrichttagen. So gab es jeweils 2 praktische Stunden chinesische Malerei, Papier-Schnitt, Kung Fu , chinesische Musikinstrumente sowie Fächertanz. Ausflüge in den Weltnaturerbepark Stone Forest, in die Westberge sowie in eine Museumsdorf der ethnischen Minderheiten ergänzten das Programm. Am Wochenende unternahmen die Gasteltern unterschiedliche Unternehmungen ,um ihren Gästen die Region und Kultur nahezubringen. Hierbei ist besonders die große Gastfreundschaft zu betonen.

Kunming gilt in China als Stadt des Frühlings. Die beginnende Kirschblüte und junges Grün an den Bäumen boten ein angenehmes Bild. Dementsprechend waren auch die Temperaturen während des Aufenthalts, die sich zwischen 20 und 25 Grad bewegten. Um so größer war der Schock, bei der Rückankunft in Frankfurt in einen heftigen Schneeschauer zu geraten.

Für Sommer 2014 verabredeten die Lehrkräfte den nächsten Besuch einer chinesischen Schülergruppe in Hermannsburg.?Damit wollen wir den Kontakt zwischen den Schulen vertiefen und Möglichkeiten des kulturellen Kennenlernens und des Austausches geben?, so Frau Wegener und Herr Zobel.

Schülergruppe in Kumming

Schülerimpressionen

Besonders gefallen/überrascht hat mich:

  • ?Mir hat es in China gut gefallen, weil die Gastfamilien sehr zuvorkommend und offen sind und sich sehr um ihre Gäste sorgen.? Marie
  • ?Am meisten hat mich die Gastfreundlichkeit und der Verkehr überrascht, den kleinen Bruder meines Austauschpartners mochte ich am meisten. Ich mag auch die chinesische Kultur und die Pagoden.? Ilona ?Das Schulleben in China. Die Klassen sind viel größer als hier.? Alexa
  • ?die verrückte, aber trotzdem liebenswerte Art der Chinesen. Außerdem machen die chinesischen Schüler meist bis 23-24 Uhr Hausaufgaben.? Luise
  • ?die Freundlichkeit der Gastgeber sowie das leckere Essen. Außerdem überzeugte mich die kulturelle Vielfalt und die vielen Sehenswürdigkeiten.? Kai
  • ?Der Verkehr, weil er einfach richtig gefährlich und unorganisiert war und dich noch nie so viel Roller auf einmal gesehen habe.? Ann-Kathrin
  • ?Allgemein die hygienischen Umstände, besonders die öffentlichen Toiletten, die teilweise nur Rillen im Boden sind.? Alexandra
  • ?? das Essen, das war zwar anders als in deutschen Chinarestaurants, aber trotzdem größtenteils sehr lecker.? Nils
  • ?die Freundlichkeit der Chinesen, die uns gut aufgenommen haben.?Ann-Christin
  • ? die außerordentliche Gastfreundlichkeit der chinesischen Familien, die dafür gesorgt haben, dass man kaum eigenes Geld ausgeben musste, aber immer mit allem gut versorgt war.? Mona

 

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