Christian - Gymnasium Hermannsburg

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Erfolg beim Landeswettbewerb Jugend forscht

Mit seinem Projekt konnte Tim Rambousky sich nicht nur beim Landesentscheid Jugend forscht erfolgreich platzieren, sondern liefert auch einen weiteren Baustein für unser Radioastronomie-Projekt.

Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie“ fand vom 20. bis 22. März der Landeswettbewerb Jugend forscht in Clausthal-Zellerfeld statt. 35 Projekte mit insgesamt 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten sich im Februar auf den Regionalwettbewerben für die Teilnahme am Landesentscheid qualifizieren können. Ebenfalls mit dabei war Tim Rambousky (18) vom Christian-Gymnasium Hermannsburg, der auf dem Regionalwettbewerb in Celle mit dem Regionalsieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik ausgezeichnet wurde. Der Titel seiner Arbeit lautet: „Strukturierte systemübergreifende Kommunikation mit TCP/IP“. In seiner für den Wettbewerb eingereichten Kurzfassung schreibt Tim Rambousky:

„Die Radioastronomie-AG an unserer Schule hat es sich zum langfristigen Ziel gesetzt, ein Radioteleskop mit einem Reflektordurchmesser von vier Metern zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Die Steuerung dieses Systems besteht aus verschiedenen Computersystemen, welche mit unterschiedlichen Betriebssystemen laufen und deren Programme in unterschiedlichen Programmiersprachen geschrieben sind. Deswegen brauchen wir eine systemübergreifende Kommunikationsmethode, um Daten zwischen den einzelnen Komponenten austauschen zu können. In meinem Projekt entwickle ich in mehreren Programmiersprachen Klassen, die es ermöglichen, Daten über TCP/IP zu senden und zu empfangen. Diese wurden bereits erfolgreich in andere Projekte, wie beispielsweise unsere Motorsteuerung oder eine Kameraüberwachung, integriert. Um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Steuereinheiten weiter zu strukturieren und Komplexität aus den verschiedenen Steuerungsprogrammen zu nehmen, benutze ich einen Server-PC, der als Verteiler dient, die Kommunikation aufzeichnet und eine passende Netzwerkstruktur bereitstellt.“

Die Juroren auf dem Landeswettbewerb würdigten besonders den Ansatz, die Benutzerschnittstellen so einfach zu gestalten, dass auch ungeübte Programmierer sie in ihren Projekten verwenden können. In ihrer Laudatio schreiben sie: „Dies ist ein Software Systems Engineering Projekt im besten Sinne, das Tim mit viel Knowhow zu allen Teilaspekten präsentiert hat.“. Mit diesem Projekt erzielte Tim Rambousky den 3. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik.

„Die herausragende Beteiligung in der 52. Wettbewerbsrunde beweist die große Attraktivität von Jugend forscht. Ganz besonders freuen wir uns über den Anmelderekord bei den Mädchen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Unser Wettbewerb ist eine Marke, wenn es um individuelle Förderung und kreatives, forschendes Lernen geht. Den aktuellen PISA-Ergebnissen zum Trotz motiviert dieser Ansatz offenbar immer mehr Mädchen, sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und bei Jugend forscht mitzumachen. Unser Ziel ist es, künftig möglichst vielen jungen Talente über die Teilnahme am Wettbewerb hinaus zu vermitteln, welche vielfältigen Chancen und Perspektiven ihnen der MINT-Bereich in Ausbildung, Studium und Beruf bietet.“

Das Christian-Gymnasium fördert seit 1992 Schülerinnen und Schüler bei der Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren. In dieser Zeit konnten sich immer wieder Projekte für die weiteren Ausscheidungsebenen bis hin zur erfolgreichen Teilnahme am Bundeswettbewerb und an internationalen Wettbewerben qualifizieren.  

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