Christian - Gymnasium Hermannsburg

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"Energy in the Future" 4.Projekttreffen in Bologna.

EU-Flagge„Ohne erneuerbare Energien ist das Weltklima nicht zu retten“ 

Zu ihrem 4.Treffen des Projektes „Energy in the Future“ trafen sich Mitte Oktober die Partnerschulen aus Frankreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland in Bologna.

10 Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte unter der Leitung der Europakoordinatoren Frau Wegener und Herrn Zobel nahmen von unserer Schule daran teil.

Zu Beginn des Arbeitstreffens präsentierten die Schulen ihre vorbereiteten Präsentationen zu den Themen „How can I save energy“ und „Life without energy“. Die Ergebnisse der Präsentationen fassten die Teilnehmer Annika B. und Daniel Z. in den Worten zusammen:„ Wir haben gelernt, dass man mit den erneuerbaren Energien genau so viel erreichen kann wie mit fossilen Energieträgern. Deutschland ist auf einem guten Weg, fossile Energie durch erneuerbare zu ersetzen, die Umsetzung in allen Ländern aber noch einige Zeit und Anstrengungen benötigt.“ Ihre Mitschülerin Nora O. wies darauf hin, „ dass die Menschen mit Energie sparsamer umgehen müssen und neue Wege und Methoden der Energieeinsparung annehmen sollen“. Die in den Präsentationen zum Thema „Life without energy“ angeführten Beispiele des täglichen Lebens verdeutlichten allen Teilnehmern die Energie-Abhängigkeit des Menschen.

Vertieft wurde dieses Thema durch Vorträge von zwei Professoren der Universität Bologna: Prof. V. Balzani erläuterte in seinem Vortrag „Energy for a sustainable world“ sehr anschaulich die Chancen und Möglichkeiten insbesondere der Solarenergie. Prof. D. Mostacci untermauerte dies in seinem Vortrag „ Energy and the future: can renewable really do the job?”. Mit den Worten „Mir ist klar geworden, dass ohne erneuerbare Energien das Weltklima nicht zu retten ist“ fasste Louisa R., Teilnehmerin des Christian-Gymnasiums, die Ergebnisse der Projekttreffens kurz und knapp zusammen.

Vertieft wurde das Projektthema durch den Besuch einer Biogas-Anlage in der Nähe Bolognas. Hier erfuhren die Teilnehmer Grundsätzliches über den Betrieb einer Bio-Gasanlage. Abgeschlossen wurde der Tag durch eine Führung durch ein mit EU-Geldern gefördertes Naturreservat. Hier stand die Beobachtung von Vögeln, z.B. von Reihern, im Mittelpunkt.

Hohen Stellenwert hat bei dem Comenius-Projekt auch der Zuwachs an kultureller Erfahrung. So wurde die Bedeutung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Städte Norditaliens für Wirtschaft, Kultur und Politik nicht nur am Beispiel Bolognas, sondern auch durch einen Ausflug nach Florenz unterstrichen. Unterstrichen wird das in den Worten von Nora O.: „ Ich fand, dass es eine tolle Möglichkeit war, die italienische Kultur besser kennenzulernen. Ich fand es außerdem gut, dass man Italien nicht nur angeschaut, sondern miterlebt hat.“
Dieses Kennenlernen eines anderen Landes wurde durch die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler in italienischen Gastfamilien verstärkt und vertieft.

„Fortgeführt wird das Comenius-Projekt im März 2015 in Ede. Dort werden wir die Ergebnisse über die neuen Energieträger und –quellen zusammenfassend erörtern und einen Ausblick in das Jahr 2050 wagen. Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Projektes“, skizzieren die Koordinatoren K.Wegener und B.Zobel abschließend in die Zukunft blickend.  

 

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