Christian - Gymnasium Hermannsburg

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Comenius Abschlusstreffen in Ede/NL

EU-Flagge„Energie geht jeden an“

Zu ihrem 5.Treffen des Projektes „Energy in the Future“ trafen sich Mitte März die Partnerschulen aus Frankreich, den Niederlanden, Italien und Deutschland in Ede/Niederlande.

Vom unserer Schule nahmen 7 Schülerinnen und Lehrkräfte an dem Abschlusstreffen unter der Leitung der Europakoordinatoren Kristin Wegener und Bernd Zobel teil.
„Durch das Comeniusprojekt hatten wir die Möglichkeit, uns mit Schülern aus verschiedenen europäischen Ländern zum Thema erneuerbarer Energien auszutauschen“, fasste die Schülerin Franziska M. die Arbeit der Projektwoche zusammen. So unternahmen die Projektteilnehmer neben dem Besuch eines Niedrigenergiehauses und eines Windparks eine Fahrradtour zur Universität Wageningen ,um sich dort über ein Pilotprojekt „Blaue Energie“ zu informieren. Hierbei geht es um Energiegewinnung durch das Zusammentreffen von Salz- und Süßwasser. Anschließend wurde in gemischten Arbeitsgruppen das Pro und Kontra dieser Form der erneuerbaren Energiegewinnung entwickelt und vorgestellt. Für die Schülerin Ida H. ist es hierbei wichtig, „alternative Energiequellen zu erforschen und zu prüfen, damit die Chancen auf eine langanhaltende Energieversorgung ermöglicht werden.“ Ihre Mitschülerin Leonie H. resümierte: „ Der Energieverbrauch und die zukünftige Energieversorgung geht jeden etwas an,da durch das Wegschauen keine Lösungen gefunden werden können.“

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Arbeiten an einem Video zum Thema „Leben im Jahr 2050“. Zur Vorbereitung hatten alle teilnehmenden Schulen ein mehrminütiges Video erstellt, indem sie das heutige Leben auf das Jahr 2050 projizierten. In Ede wurde dann gemeinsam eine Schlusssequenz diskutiert und produziert. Insgesamt bestätigte sich auf dem Abschlusstreffen, dass es noch einige Zeit und Anstrengungen benötigt, um in Europa fossile Energieträger durch erneuerbare zu ersetzen. Hierbei handelt es sich nicht nur um technische Lösungen, sondern auch um die Einsicht und Bereitschaft der Menschen, diesen Weg mitzugehen.

Hohen Stellenwert hat bei dem Comenius-Projekt auch der Zuwachs an kultureller und sprachlicher Erfahrung. So fuhren die Projektteilnehmer nach Amsterdam und besuchten dort u.a. das Reichsmuseum mit den Werken berühmter Maler wie z.B. Rembrandts Nachtwache. Das Kennenlernen eines anderen Landes wurde durch die Unterbringung der Schülerinnen in niederländischen Gastfamilien verstärkt. Leonie H. zog hierzu folgendes Fazit: „Auch wenn der landschaftliche Unterschied zwischen Deutschland und den Niederlanden kaum bemerkbar war, erkannte man nach einiger Zeit doch, dass sich die beiden Länder besonders in den Essgewohnheiten, dem Schulsystem und dem Verkehrsnetz unterscheiden.“

Die Europakoordinatoren Kristin Wegener und Bernd Zobel zeigten sich mit dem Gesamtprojektverlauf sehr zufrieden und hoffen, mit einem neuen Erasmus-Projekt den europäischen Gedanken weiter im Leitbild des Christian - Gymnasiums zu festigen.

 Hermannsburger Teilnehmer in Ede

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